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Erster Spatenstich für Kita-Neubau in Teschendorf

Am 29. April wurde der erste Spatenstich für die neue Kita in Teschendorf von Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde und vor allem zahlreichen Kindern der Kita „Spieleparadies“ auf dem Gelände des Bolzplatzes in der „Straße am See“ durchgeführt. Mehr als 8 Millionen Euro investiert die Gemeinde aus Eigenmitteln in den Neubau. Damit handelt es sich um das größte Bauprojekt des Löwenberger Landes überhaupt. Die feierliche, öffentliche Grundsteinlegeung findet am 31. Mai um 15 Uhr statt. Nachfolgend die Eröffnungsrede von Bürgermeister Pieter Schneider zum nachlesen:

 

 

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Teschendorf

und dem gesamten Löwenberger Land,

 

heute stehen wir hier, um einen bedeutenden Moment in der noch jungen Geschichte unserer Gemeinde zu feiern - den ersten Spatenstich für den lang ersehnten Neubau unserer Kita „Spielparadies“. Es ist ein Moment der Freude, der Erleichterung und des Stolzes. Gemeinsam haben wir das größte Projekt im Löwenberger Land auf den Weg gebracht.

 

Vor zwölf Jahren begannen die ersten Gedanken an diesen Neubau zu keimen. Zwölf Jahre, in denen Hoffnung und Zweifel sich abwechselten, in denen Diskussionen geführt und Entscheidungen getroffen wurden. Doch heute, da die ersten Bagger auf der Baustelle angekommen sind und die Grundlage für unser Zukunftsprojekt gelegt wird, wollen wir mit Zuversicht in die Zukunft blicken.

 

Dieser Neubau wird nicht nur ein Ort der Kinderbetreuung sein, sondern ein Zentrum für unsere Gemeinschaft. Mit Platz für 120 Kinder in der Krippe, der Kita und dem Hort, bieten wir nicht nur unseren Kleinsten eine liebevolle und sichere Umgebung, sondern schaffen auch Raum für den Austausch und die Zusammenkunft aller Einwohnerinnen und Einwohner von Teschendorf. Als Verantwortliche in dieser Gemeinde ist es unsere Pflicht, in die Zukunft zu investieren, moderne Arbeitsplätze vorzuhalten und die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger zu verbessern.

 

Natürlich wurden viele Aspekte diskutiert, und ja, die hohe Bausumme stand ebenso im Fokus wie die geplanten Kapazitäten und der Standort. Diese Diskussionen und Bedenken sind legitim und wichtig. Als Verantwortliche müssen wir irgendwann Entscheidungen treffen und Ergebnisse erzielen. 12 Jahre im Entscheidungsprozess sind zukünftig nicht mehr hinnehmbar. Mutig sein. Vertrauen schaffen. Verantwortung übernehmen. Das ist die Erwartungshaltung der Einwohnerschaft. Und heute setzen wir ein starkes Signal, indem wir diesen Baubeginn feiern.

 

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Wir glauben an unsere Zukunft im ländlichen Raum, an unsere Kinder und an die Stärke unserer Gemeinschaft. Wir nehmen Verantwortung wahr und gestalten aktiv die Zukunft unserer Region. Er ist ein Versprechen an unsere Kinder, dass wir in sie investieren, dass wir ihre Entwicklung fördern, dass wir ihnen eine sichere und liebevolle Umgebung bieten. Er ist ein Versprechen an unsere Erzieherinnen und Erzieher, dass wir ihre Arbeit wertschätzen. 

 

Dieser Neubau ist nicht nur ein Projekt der Gemeinde, sondern ein gemeinsames Werk vieler Beteiligten. Es ist kein Projekt der Bundregierung und es muss ohne Unterstützung der Landregierung stattfinden, dennoch, wir haben uns nicht entmutigen lassen, dieses Vorhaben voranzutreiben. Einzig unsere Nachbarkommunen, die Mitglieder der LEADER-Region Obere Havel haben uns mit ihrem positiven Votum unterstützt und so können wir 10% der Bausumme als Unterstützung erwarten. Vielen Dank an der Stelle an die Bürgermeister, den Amtsdirektor der Gemeinden, von Liebenwalde bis Gransee, von Oberkrämer bis Zehdenick, der LAG und das Regionalmanagement. Ihre Unterstützung ist nicht selbstverständlich und konnte nicht vorausgesetzt werden. Ihnen gebührt unser Dank für ihre Unterstützung. Ein herzlicher Dank geht daher an all jene, die uns auf diesem Weg unterstützt haben - sei es durch ihre Stimme, ihre Expertise oder ihre tatkräftige Hilfe.

 

Aber wir sind auch gefordert, weiterzugehen. Meine Mahnung an den Landrat A.Tönnies: Oberhavel hört in Richtung Norden nicht an der Stadtgrenze von Oranienburg auf – Oberhavel sind wir alle, hier in Teschendorf, im Amt Gransee, in der Gemeinde Oberkrämer oder in der Stadt Liebenwalde und in den anderen ländlichen Gemeinden des Altkreises Gransee. Es ist an der Zeit, gleiche Lebensbedingungen im gesamten Landkreis zu schaffen und unsere Region endlich zu stärken. Die Abwicklung und den Rückbau des ländlichen Raums zu stoppen. Der Zweiklassengesellschafft in unserem Landkreis sichtbar und hörbar entgegenzutreten.

 

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Die Grundsteinlegung am 31. Mai um 15:00 Uhr wird ein Fest für die gesamte Gemeinde sein. Gemeinsam werden wir diesen Meilenstein feiern und den Startschuss für eine neue Entwicklung in Teschendorf beschreiten. Doch nicht nur das: Mit der Eröffnung des Tante-Emma-Ladens am selben Tag um 17:00 Uhr, einem weiteren Projekt, das vom Leader-Programm unterstützt wird, zeigen wir, dass sich nicht nur hier auf der Baustelle, sondern im gesamten Ort etwas bewegt.

 

Liebe Kinder der Kita „Spielparadies“ Teschendorf, heute dürft ihr den ersten Spatenstich vornehmen, und ich weiß, dass ihr es kaum erwarten könnt, dass es endlich losgeht. Eure Vorfreude ist ansteckend und erinnert uns daran, dass wir dies alles für euch und eure Zukunft tun. Dieser Neubau ist mehr als nur ein Gebäude! 

 

Vielen Dank.

 

 

 

 

 

 

Quelle: Gemeinde Löwenberger Land

 

 

 

Lucas Vogel

Öffentlichkeitsarbeit

 

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Mehr Meldungen finden Sie [hier] im Archiv.


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