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Viel Lärm um nichts: An der Großen Lanke besteht kein Badeverbot.

Meldung aus Löwenberger Land

Viel Lärm um nichts: An der Großen Lanke besteht kein Badeverbot.

 

In den vergangenen Wochen haben sich mehrfach besorgte Bürger an die Gemeindeverwaltung gewandt. Im Raum stand die Behauptung, die DKB Stiftung wolle ein Badeverbot an der Großen Lanke und am Weißen See aussprechen und durchsetzen. Teilweise wurde die Gemeinde aufgefordert, dagegen vorzugehen und geltendes Landesrecht durchzusetzen.

 

Ein Anruf bei der DKB-Stiftung hat nun für Klarheit gesorgt. Ein allgemeines Badeverbot für die Großen Lanke und den Weißen See wird nicht ausgesprochen. 

 

Was ist tatsächlich der Fall?

Im unmittelbaren Bereich des Seepavillons an der Großen Lanke weisen Schilder darauf hin, dass es sich um Privatgelände handelt. Zugleich wird klargestellt, dass sich der Aufenthalt und das Baden in diesem abgegrenzten Bereich nicht gestattet sind und die Stiftung bei Zuwiderhandlungen von ihrem Hausrecht Gebrauch machen wird.

 

Der Seepavillon wird für Festlichkeiten und unter anderem auch für standesamtliche Trauungen genutzt. Dass der Eigentümer diesen räumlich begrenzten Bereich schützt und auf sein Hausrecht hinweist, halte ich für mehr als legitim. Diese Regelung ist zudem nicht neu, sondern seit vielen Jahren gelebte und allgemein bekannte Praxis.

 

Die Stiftung hat darüber hinaus keine weiteren Einschränkungen vorgesehen. Die Wege um die Große Lanke und den Weißen See herum bleiben vollständig zugänglich. Der See kann weiterhin vollständig umrundet werden. Auch das Baden in den übrigen zugänglichen Bereichen der Großen Lanke und des Weißen Sees soll nicht eingeschränkt werden.

 

Die Stiftung erwartet lediglich einen sorgsamen Umgang mit Wald, Natur und fremdem Eigentum, wie es sich jeder Grundstückseigentümer und sicherlich auch jeder andere Besucher wünscht. Wer Müll mitbringt, nimmt ihn wieder mit. Wer sich zum Baden oder Verweilen am See aufhält, nimmt Rücksicht auf andere und hinterlässt den Ort so, wie er ihn selbst gern vorfinden möchte. In Zukunft wird die Stiftung Schilder aufstellen, die um Rücksichtnahme bitten und auf die Ertrinkungsgefahr hinweisen. Das Baden geschieht also nach wie vor auf eigene Gefahr.

 

Unterm Strich bleibt deshalb festzustellen: Es gibt kein allgemeines Badeverbot an der Großen Lanke und am Weißen See und es sind auch keine geplant.

 

In diesem Sinne: Viel Spaß weiterhin beim Baden und Spazierengehen um die Große Lanke!

 

 

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