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Bundesweiter Warntag am 8. Dezember – Oberhavel macht mit!

05. 12. 2022

Am Donnerstag, 08.12.2022, findet der bundesweite Warntag statt. Am gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern, den auch der Landkreis Oberhavel unterstützt, werden in ganz Deutschland sämtliche Warnmittel erprobt. Pünktlich um 11.00 Uhr werden zeitgleich in Landkreisen und Kommunen in allen Ländern mit einem Probealarm Warnmittel wie Sirenen, Apps oder Informationstafeln ausgelöst – so auch in Oberhavel.

 

„Die bundesweite Initiative will die Menschen in unserem Land noch stärker für Funktion und Ablauf von Warnungen sensibilisieren und auf die verfügbaren Warnmittel aufmerksam machen“, sagt der zuständige Dezernent für Sicherheit, Matthias Rink. Das können beispielsweise Sirenen, Warn-Apps oder digitale Werbeflächen sein. Der bundesweite Warntag will dazu beitragen, Wissen um die Warnung in Notlagen zu erhöhen und damit die Möglichkeiten, sich selbst zu schützen, unterstützen.

 

Gewarnt wird im so genannten Warnmittelmix, unter anderem werden die kostenlosen Warnapps wie NINA, KatWarn oder Biwapp aktiviert. „Solche, vor allem für Smartphones und Tablets verfügbaren Apps haben einen Weckeffekt, weil sie im Warnfall einen durchdringenden Ton erzeugen und detaillierte Informationen zur Gefahr und zu den zu ergreifenden Schutzmaßnahmen übermitteln. Allerdings hängt auch bei Apps die Empfangsbereitschaft für Warnungen von einem aktiven Tun des Nutzers ab. Dieser muss die App auf seinem Endgerät installieren und aktivieren und das Gerät muss angeschaltet sein“, informiert Kreisbrandmeister Gerd Ritter.

 

Zeitgleich werden etwa 120 im Landkreis Oberhavel existierende Sirenen aktiviert. „Mit jeder Naturkatastrophe, spätestens aber mit dem Ukrainekonflikt haben die schon fast totgeglaubten Sirenen wieder an Bedeutung gewonnen. Sie dienen dazu, die Bevölkerung schnell und effektiv auf eine Gefahr hinzuweisen und sich aus anderen Quellen präziser über die Art der Gefahr und mögliche Schutzmaßnahmen zu informieren. Moderne Sirenen sind in der Lage, zusätzlich zu Warn- und Alarmierungssignalen auch Klartextdurchsagen auszugeben“, sagt Ritter.

 

Aktiviert wird das Signal „Probealarm“ von der Integrierten Regionalleitstelle NordOst. Die Sirenen können von dort per Digitalfunk angesteuert werden. „In den vergangenen Jahren haben die Städte und Gemeinden Oberhavels 13 neue Sirenen angeschafft oder bereits bestehende Sirenen wieder aktiviert. Noch sind aber längst nicht alle an das Modulare Warnsystem des Bundes angeschlossen. Das hat zur Folge, dass Sirenen, die nicht automatisch angesteuert und auch nicht von Hand ausgelöst werden, nicht ertönen werden. Dies betrifft einen Großteil der Sirenen in Oberhavel, nur etwa 20 der Sirenen im Landkreis werden daher auch tatsächlich ertönen. Gemeinsam mit den Kommunen arbeitet der Landkreis derzeit daran, weitere Sirenen schnellstmöglich an das bundesweite System anzuschließen“, so Ritter.

 

Oberhavel setzt beim bundesweiten Warntag deshalb vor allem auf Warnmittel mit Informationsfunktion. Das sind beispielsweise Anzeigetafeln in Beförderungsmitteln, an Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs oder Stadtinformationstafeln. „In Oberhavel soll die Warnung jetzt erstmals auf den Displays der OVG-Busse zu lesen sein“, sagt Matthias Rink.

 

Bund und Länder bereiten den bundesweiten Warntag in Abstimmung mit kommunalen Vertreterinnen und Vertretern gemeinsam vor. Zuständig sind auf Bundesebene das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), auf der Ebene der Länder die jeweiligen Innenministerien und im Landkreis Oberhavel der Bereich Katastrophenschutz der Kreisbehörde.

 

Nähere Informationen zum Warntag sind zu finden unter: www.warnung-der-bevoelkerung.de

 

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